Mehr Sensortechnik, KI, Schnittstellen, Robotik und smarte Software machen es möglich: Beeindruckende Warenlager mit immer höherem Automatisierungsgrad. Welche Techniken sind jetzt schon realisierbar, um alle Güterklassen effizient und fehlerfrei zu bewegen?

Als Generalunternehmer mit Herz und Verstand verfolgen wir aufmerksam Trends, Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Kunden. Durch reale Projekte und Anfragen bekommen wir ein Gefühl für aktuell machbare und nachgefragte Technologien für reibungslose Materialflusssysteme. Der Schritt in die Automatisierung ist immer noch ein großes Wagnis, bei dem wir vollumfänglich unterstützen.

Die Koexistenz und Synergie von manuellen und automatisierten Lagerbereichen sowie das Nachrüsten mit Robotik und ausgefeilten Sensoren, um einen besonders hohen Automatisierungsgrad zu erreichen, kristallisieren sich als große Trends heraus. Auf diese Weise wird das Tagesgeschäft nicht unterbrochen, gleichzeitig aber Fachkräftemangel, Fehleranfälligkeiten und steigende Kommissionier-Geschwindigkeiten begegnet. Außerdem können Intralogistikprozesse von kleinen bis sehr großen und sperrigen Gütern automatisiert werden.

Stehen Sie mit Ihrem Betrieb vor ähnlichen Anforderungen? Sehen Sie sich hier um, welche Lösungen bedeutende Unternehmen aus Industrie und Handel gefunden haben.

Die Vorteile von hochautomatisierten Materialflusssystemen:

  • Nahezu vollautomatisierte Lagersysteme gewährleisten höchste Verfügbarkeit, bessere Flächennutzung, höhere Arbeitsproduktivität und Bestandsgenauigkeit, geringere Betriebskosten sowie sequenzgenaue Versandbereitstellung von Gütern.
  • Güterklassenvielfalt: Von Kleinstteilen wie Schrauben, Dichtungen etc. bis zu Sperrgut wie Holzschnittpakete oder Maschinenmotoren, durch smarte Technik und Software kann so gut wie alles vollautomatisch gehandelt werden
  • Effiziente und asynchrone Versorgung von verschiedenen internen und externen Abnehmern
  • Customization: Erfüllung jeglicher Endkundenwünsche ohne Fehler und Ausfälle
  • Einsparung von schwer zugänglichem Fachpersonal
  • Erhöhung von Durchsatz und Einlagerkapazität mit Skalierbarkeit im laufenden Betrieb
  • Einbindung weiterhin manuell betriebener Bereiche in das gesamte automatisierte Materialflusssystem

AutoStore-System mit innovativer Roboterzelle für Siemens

Für die Siemens AG in Rastatt realisieren wir ein AutoStore-Systems mit integrierter Roboterzelle. Diese Kombination ermöglicht erstmals einen vollautomatisierten Wareneingang von Kleinladungsträgern in ein AutoStore-Grid. Das Projekt setzt neue Maßstäbe in der Automatisierung von Intralogistikprozessen und bietet ein durchdachtes Konzept für eine hohe Drehzahl.

Zur vollständigen Automatisierung des Wareneingangs wird eine speziell entwickelte Roboteranlage mit „Bin-in-Bin, Bin-out-Bin“-Technik eingesetzt. Ein Kuka-Roboter, ausgestattet mit einem speziellen Greifer und integrierter Vision-Technik, übernimmt die Ein- und Auslagerung in das in den AutoStore Conveyer Port.

Siemens Logo

Fakten

AutoStore SystemRoboterzelle
  • Single-Double-Grid mit einer Kapazität von ca. 23.000 Behältern
  • 8 „Red Line“-Roboter mit 8 Ladestationen
  • 6 Conveyorports für Kommissionierung und Wareneingang
  • 10 kN-Stützen und Aerosolkapseln
  • Warenausgangskapazität für Produktion: 100 Auslagerungen pro Stunde an zwei Arbeitsplätzen
  • Warenausgangskapazität für Kundenkommissionierung: 60 Auslagerungen pro Stunde an zwei Arbeitsplätzen
  • Ein Roboterarm nimmt die Kleinladungsträger (KLT) an, welche ebenfalls vollautomatisch durch AGILOX ONE und ODM angedient werden und führt diese automatisiert in das AutoStore-Grid ein.
  • 55 Einlagerungen pro Stunde an einem Arbeitsplatz
  • Leere KLT werden automatisiert aus den AutoStore-Behältern entnommen.
  • Mithilfe moderner 3D-Vision-Technik kann die Roboterzelle vier unterschiedliche 
    KLT-Typen erkennen und handhaben.
  • Die Sicherheitsbereiche werden mittels INXPECT-Radartechnik überwacht.
  • Die gesamte Lösung wird in das bestehende SAP EWM-System integriert

 

 


 

AutoStore Grid Siemens Rastatt
Roboterzelle Siemens Rastatt

Liebensteiner Kartonagen: Neubau & Retrofit Wellpappe-Hochregallager + Nachrüstung Paletten-FTF System

Für unseren langjährigen Kunden Liebensteiner Kartonagen in Plößberg entstand nach und nach eine beeindruckende Produktions- und Lageranlage für Wellpappe. Mit drei Retrofit- und Neubauphasen zwischen 2012 und 2025 wurden Kapazität und Automatisierungsgrad kontinuierlich gesteigert.

All-in: Vollautomatische Versand- und Produktionsversorgung mit 13-gassigem Hochregallager und fahrerlosen Transportfahrzeugen für Paletten

  

Liebensteiner Logo

Fakten

PalettenlagerFTF Fläche
  • Hochregallager mit insgesamt 13 Gassen
  • Max. Ladungen:
    3,05 x 2,5 x 1,9 m (L x B x H), 2 t
  • 110.600 Palettenstellplätze
  • Mobile Roboter SAFELOG X1 spin (Tragkraft 1.200 kg)
  • Als Puffer zwischen Wellpappenanlage und Verarbeitung.
  • Lagerbereich von 575 Stellplätzen für EU-Paletten
  • 75 Stellplätze für Picking Prozesse
  • 2 PALOMAT® Palettenmagazine für automatisches Leerpaletten Handling
  • HiLIS Warehouse Management System

 

Safelog Paletten FTS X1
Liebensteiner HRL

Automatisiertes Kleinteile- und Palettenlager für KraussMaffei

Für das neue Werk von KraussMaffei Technologies in Parsdorf hat HÖRMANN Intralogistics eine umfassende Intralogistiklösung realisiert. Der Auftrag umfasste ein Automatisches Kleinteilelager (AKL) und ein Automatisches Palettenlager (APL) mit Fördertechnikanbindung, Kombi-Kommissionierplätzen, Turmspeichern zur Sequenzbildung sowie der kompletten Automatisierungstechnik. Die Lagerverwaltung erfolgt über SAP/EWM.

Das leistungsfähige System optimiert den Warenein- und -ausgang und unterstützt KraussMaffei bei der wachsenden Nachfrage. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt und in Betrieb genommen werden.

Krauss Maffei Logo

Fakten

AKLAPL
  • Abmessungen AKL: 43,60m x 12,60m x 12,80m (L x B x H)
  • Anzahl Gassen: 3
  • Regalbediengeräte: 3
  • Behältergewicht: max. 45 kg
  • Kapazität: ca. 29.000 Behälter-Stellplätze
  • Behälter-Fördertechnik, mit 5 Kommissionierplätzen und 7 WE-Plätze
  • Abmessungen APL:  95,00m x 25,50m x 12,90m (L x B x H)
  • Anzahl Gassen: 5
  • Regalbediengeräte: 5
  • Lagerungsart: 4 Gassen einfachtief und 1 Gasse doppelttief
  • Ladeeinheitgewicht: max. 1.200 kg
  • Kapazität: ca. 11.000 Paletten-Stellplätze
  • Paletten-Fördertechnik, mit 4 Kommissionierplätzen und 3 WE-Plätze

 

 


 

Krauss Maffei AKL & APL Fördertechnik
Krauss Maffei AKL & APL während Bauphase
Krauss Maffei AKL & APL Wareneingang
Krauss Maffei AKL & APL Bauphase 2
Krauss Maffei AKL & APL AKL & APL nebeneinander
Krauss Maffei AKL & APL Fördertechnik mit Drehtisch für WE & WA
Krauss Maffei AKL & APL APL und Fördertechnik
Krauss Maffei AKL & APL Kombi-Kommissionierarbeitsplatz

Automatisches Hochregallager, Verpackungsstraße und Verladehalle für Holz

HÖRMANN Intralogistics hat für die Mayr-Melnhof Holz Gruppe in Leoben, basierend auf den funktionalen Vorgaben des Logistik-Planers Xvise aus Lauterbach (Österreich), eine wegweisende Intralogistiklösung realisiert, die das Traditionsunternehmen zu einem Vorreiter für die holzverarbeitende Industrie macht. Die Kombination eines automatisierten, dreigassigen Hochregallagers mit innovativer Fördertechnik, komplexer Verpackungsstraße und einer erstmals halb-automatischen LKW-Verladehalle setzt neue Maßstäbe in der Holzlogistik.

Ziele und Herausforderungen des Projekts:

  • Effiziente und asynchrone Versorgung von drei Bereichen: Externe Kunden, MMH Standort Geishorn, Brettsperrholzproduktion 
  • Schmierölfreier Transport des lebendigen Naturproduktes mit Brettlängendifferenzen
  • Pakete mit und ohne Kantholz sowie Folierung auf der selben Verpackungslinie
  • Weitgehend automatisierte, auslastungsoptimierte LKW-Beladung
MMH Logo

Fakten

HochregallagerVerpackungsstraße & LKW-Verladehalle
  • HRL in Silo-Bauweise, 3-gassig, Kanallager 3-fach tief, Lagerkapazität ca. 7.914 Stellplätze
  • 3 Zweimast-RGBs mit je 2 synchronlaufenden Kanalfahrzeugen
  • Ein-und Auslagerleistung als Doppelspiel ca. 63 Pakete/h, mit
  • Betriebszeiten 24 h/ 7 Tage
     
  • Modulband-Fördertechnik mit integrierten Transportrollen für Pakete mit und ohne Unterleghölzer
  • Auftragsbezogene Sequenzbildungen über 3 HRL-Gassen mit Paketstapler zur Bildung von 3er-und 4er-Hüben
  • Verpackungslinie mit automatischer Paketfolierung, Umreifungsanlagemit automatischer Unterlegholzzuführung und Beschriftungssysteme

 

 


 

 

Referenzfilm: Intralogistik für die Holzbranche - bei Mayr Melnhof Holz in Leoben | DE

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Unser manuelles Lager war an eine Belastungsgrenze gestoßen und wir mussten schnell handeln. Jetzt haben wir mit den cleveren AGVs von Caja die perfekte, flexible Lösung gefunden. Wir freuen uns darauf, für unsere Kunden hochzuskalieren!

Frank Hammermeister, Geschäftsführer der Versandmanufaktur: Weiterlesen
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Referenzfilm: Intralogistik für die Holzbranche - bei Mayr Melnhof Holz in Leoben | DE